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Keramik-Kondensatoren

Keramik-Kondensatoren

Die isolierende Schicht, das Dielektrikum, zwischen den beiden Elektroden von Keramik-Kondensatoren besteht, wie der Name schon sagt, aus Keramik. Es sind vor allem die Inhaltsstoffe, die durch ihre spezielle Zusammensetzung über die elektrischen Eigenschaften des umgangssprachlich Kerko genannten Kondensators entscheiden. Sie sind es auch, die das Einsatzgebiet festlegen und definieren, welche Funktionen diese Kondensatoren in elektrischen Schaltungen übernehmen. Große Bedeutung hat heute beispielsweise der Einsatz als Stütz- oder Entkoppelkondensatoren in Digitalschaltungen. So lässt sich diese Bauart grob in zwei Kategorien einteilen: in Klasse-1- und Klasse-2-Kondensatoren. Klasse 1 bedeutet, sie sind sehr stabil und besitzen eine feldstärkeunabhängige relativ kleine Permittivität (Durchlässigkeit für elektrische Felder). Diese Kondensatoren werden in elektrischen Kreisen mit hohen Anforderungen an die Frequenzgenauigkeit mit geringen dielektrischen Verlusten eingesetzt. Klasse 2 steht für eine hohe Volumeneffizienz. Sie besitzen eine hohe feldstärkeabhängige Permittivität und werden überall dort eingesetzt, wo höhere Kapazitätswerte sowie gute Sieb- und Entkoppeleigenschaften gefragt sind.